24.03.2018

Übungswochenende

Zweimal im Jahr führen wir groß angelegte Übungen durch.

Diese Übung begann mit einer Flächensuche. Eine weiträumige Fläche musste im (fiktiven) Auftrag der Kreispolizei nach einem vermissten Kind abgesucht werden. Eine anspruchsvolle Führungsübung. Der Zugtrupp leitete per Funk die Suchtrupps an, die ihre Funde und Bewegungen zurückmeldeten.

Nach Abschluß dieses Teiles gab es warme Verpflegung aus der Küche des Ortsverbandes, die sich alle gut schmecken liessen. Bis zum nächsten (Übungs-)Alarm. Ein Schiff ist am Rheinufer havariert. Nach erster Lagebeschreibung  wurde ein zweiseitiger Angriff geplant: Von der Landseite  kamen der Zugtrupp und die Bergungsgruppen zur Stelle. Währenddessen brachte die Fachgruppe das Mehrzweckarbeitsboot ins Wasser.

Der Zugtrupp erkundete die Lage und wies die anrückenden Einheiten in die Rettung des Schiffsführers ein, der unter seinem Fahrzeug eingeklemmt lag. Das Boot wurde durch die Winde des GKW 1 dabei gesichert.

Nach erfolgreicher Rettung wurde mit der mittlerweile eingetroffenen Fachgruppe das havarierte Fahrzeug wieder zu Wasser gebracht. Hierbei war Erfindungsreichtum gefragt. Eine Spezialität des THW.

So wurde auch dieser Übungsteil erfolgreich abgeschlossen.

Am nächsten Morgen bestiegen die Helfer dann den linksrheinischen Pfeiler der Rheinbrücke zwischen Emmerich und Kleve. Drei Mann gingen unter Atemschutz. Das heisst: Sie kletterten. 15 Leitern á 4 Meter. Enge Durchlässe. Und warm ist es in so einem Pylon, wenn die Sonne drauf knallt. 

Aber auch das hat gut geklappt. Eine runde Angelegenheit.


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